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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Quelle</span></h1>
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<p>Eine <b>Quelle</b> ist ein Ort, an dem dauerhaft oder zeitweise <a href="Grundwasser" title="Grundwasser">Grundwasser</a> auf natürliche Weise an der Geländeoberfläche austritt. Meistens handelt es sich dabei um aus Niederschlägen gespeistes (meteorisches) Grundwasser. Nur in seltenen Fällen entstammt das Wasser tieferen Teilen des Erdinneren (<a href="Juveniles_Wasser" title="Juveniles Wasser">juveniles Wasser</a>).<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Quellen bilden im <a href="Naturraum" title="Naturraum">Naturraum</a> besondere Orte der Verbindung von Untergrund und <a href="Erdoberfl%C3%A4che" title="Erdoberfläche">Erdoberfläche</a>; häufig sind sie zusammen mit ihrer jeweiligen Umgebung <a href="Landschaft" title="Landschaft">landschaftlich</a> besonders eindrucksvoll und werden <a href="Naturschutz" title="Naturschutz">naturschutzfachlich</a> als besondere geschützte <a href="Biotop" title="Biotop">Biotope</a> oder <a href="Geotop" title="Geotop">Geotope</a> behandelt.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Klassifikation">Klassifikation</h2></div>
<p>Quellen können nach mehreren Aspekten klassifiziert werden: nach dem <a href="Hydrostatischer_Druck" title="Hydrostatischer Druck">hydrostatischen Druck</a> des Grundwassers, nach dem zeitlichen Verlauf der <a href="Sch%C3%BCttung_(Hydrologie)" title="Schüttung (Hydrologie)">Quellschüttung</a>, nach der <a href="Temperatur" title="Temperatur">Quelltemperatur</a>, nach dem Gehalt an gelösten gasförmigen und festen Stoffen, nach Strukturmerkmalen oder nach der Art der vom Austritt geschaffenen <a href="Biotop" title="Biotop">Lebensräume</a>.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Einteilung_nach_hydrostatischem_Druck">Einteilung nach hydrostatischem Druck</h3></div>
<ul><li>Austritt freien <a href="Grundwasser#Hydrogeologische_Begriffe" title="Grundwasser">Grundwassers</a>: Der Druck an der Grundwasseraustrittsstelle ist dem atmosphärischen gleich, man spricht auch von <i>absteigenden</i> Quellen.</li>
<li>Austritt gespannten Grundwassers (<a href="Artesische_Quelle" title="Artesische Quelle">Artesische Quelle</a>): Der Druck an der Grundwasseraustrittsstelle ist größer als der atmosphärische, man spricht auch von <i>aufsteigenden</i> Quellen.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Einteilung_nach_dem_zeitlichen_Verlauf_der_Quellschüttung"><span id="Einteilung_nach_dem_zeitlichen_Verlauf_der_Quellsch.C3.BCttung"></span>Einteilung nach dem zeitlichen Verlauf der Quellschüttung</h3></div>
<ul><li><a href="Gew%C3%A4sser#Nach_Wasserführung_je_Zeit" title="Gewässer">Perennierende</a> Quellen fließen beständig, wobei ihre Schüttung stark schwanken kann.</li>
<li><a href="Gew%C3%A4sser#Nach_Wasserführung_je_Zeit" title="Gewässer">Intermittierende Quellen</a> fallen zeitweise trocken. Intermittierende <a href="Karstquelle" title="Karstquelle">Karstquellen</a> werden auch <i><a href="Hungerbrunnen" title="Hungerbrunnen">Hungerbrunnen</a></i> genannt.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Einteilung_nach_Quelltemperatur">Einteilung nach Quelltemperatur</h3></div>
<p>Gewöhnlich entspricht die Wassertemperatur einer Quelle der örtlichen mittleren Jahrestemperatur der Luft und ist im jahreszeitlichen Verlauf konstant. In Mitteleuropa liegt die Temperatur dann etwa bei 6 bis 10&nbsp;°C, in tropischen Gebieten bei 20 bis 25&nbsp;°C. Liegt der speisende <a href="Grundwasserleiter" title="Grundwasserleiter">Grundwasserleiter</a> weniger als 20&nbsp;Meter tief, kann es zu geringen jahreszeitlichen Schwankungen der Quelltemperatur kommen.
</p>
<ul><li>Akratopegen: Quellen, deren Temperatur der <a href="Jahresmitteltemperatur" title="Jahresmitteltemperatur">mittleren örtlichen Jahrestemperatur</a> entspricht.</li>
<li>Akratothermen: Quellen, deren Wassertemperatur über der mittleren Jahrestemperatur der Luft liegt (<a href="Thermalquelle" title="Thermalquelle">Thermalquellen</a>).</li></ul>

<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Einteilung_nach_dem_Gehalt_an_gelösten_Stoffen"><span id="Einteilung_nach_dem_Gehalt_an_gel.C3.B6sten_Stoffen"></span>Einteilung nach dem Gehalt an gelösten Stoffen</h3></div>
<p>Quellen, die einen besonders hohen Gehalt an gelösten gasförmigen oder festen Stoffen haben, bezeichnet man als <a href="Mineralquelle" title="Mineralquelle">Mineralquellen</a>. Mit der Wirkung von <a href="Heilwasser" title="Heilwasser">Heilquellen</a> beschäftigt sich die <a href="Balneologie" title="Balneologie">Balneologie</a>. Mineralquellen lassen sich weiter unterteilen in <a href="Solequelle" title="Solequelle">Solequellen</a>, Schwefelquellen, Säuerlinge, alkalische Quellen, Bitterquellen, Eisenquellen und radioaktive Quellen. Träger der Radioaktivität in radioaktiven Quellen ist das Edelgas Radon, das beim Zerfall von uran- oder thoriumhaltigen Mineralen meist in Granit- oder <a href="Gneis" title="Gneis">Gneisgesteinen</a> entsteht (vgl. <a href="Radonbalneologie" title="Radonbalneologie">Radonbalneologie</a>).
</p><p>Zu beachten ist, dass nach deutschem Recht Heilquellen „natürlich zu Tage tretende <i>oder künstlich erschlossene</i> Wasser- oder Gasvorkommen“ sind (<a href="Wasserhaushaltsgesetz" title="Wasserhaushaltsgesetz">Wasserhaushaltsgesetz</a>, §53). Damit kann auch eine Bohrung oder ein Brunnen, der ein entsprechendes Grundwasservorkommen erschließt, eine „Heilquelle“ sein, auch wenn es sich definitionsgemäß eigentlich nicht um eine Quelle handelt. Entsprechende Brunnen werden oft Quelle genannt (z.&nbsp;B. <a href="Kaiser-Friedrich-Quelle" title="Kaiser-Friedrich-Quelle">Kaiser-Friedrich-Quelle</a>). Der Bezug auf Gasvorkommen steht im Gesetz, da Kohlendioxid enthaltene Quellen oft gemeinsam mit Gasvorkommen (<a href="Mofette" title="Mofette">Mofetten</a> genannt) auftreten und das geförderte Wasser eigentlich ein Wasser-Gas-Gemisch ist.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Einteilung_nach_Strukturmerkmalen_im_Quelleinzugsgebiet">Einteilung nach Strukturmerkmalen im Quelleinzugsgebiet</h3></div>


<ul><li><a href="Karstquelle" title="Karstquelle">Karstquellen</a>: Weltweit häufig vorkommende Karbonatgesteine<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> haben vielfach die Eigenschaft, beim Einwirken von CO<sub>2</sub>-haltigem Wasser (übliche Niederschläge) in Lösung zu gehen. Das dann kalkhaltige Wasser tritt in Rissen/Klüften/Spalten/Gängen/Höhlen als Karstquelle relativ schnell aus.</li>
<li><a href="Schichtquelle" title="Schichtquelle">Schichtquellen</a>: Grundwasser bewegt sich über einer stauenden Gesteinsschicht zur Austrittsstelle.</li>
<li><a href="%C3%9Cberlaufquelle" title="Überlaufquelle">Überlaufquellen</a>: auch Überfallquelle genannt, Grundwasser staut sich über einer Gesteinsschicht bis zur tiefstmöglichen Austrittsstelle, besonders bei seitlich begrenzenden (stauenden) Gesteinen (etwa an Verwerfungen oder vor Kalksinterkrusten) auch <i>Stauquellen</i> genannt.</li>
<li>Verengungsquellen: Sonderform der Überlaufquelle; im Grundwasserleiter selbst baut sich vor Stellen geringerer Durchlässigkeit hydrostatischer Druck auf, der zum Grundwasseranstau bis zur <a href="Erdoberfl%C3%A4che" title="Erdoberfläche">Erdoberfläche</a> führen kann und dort zum (oft nur zeitweisen) Quellaustritt.</li>
<li>Spaltenquellen (auch Spaltengrenzquellen, Spaltquellen, Fugenquellen, Kluftquellen): Grundwasser tritt an einer offenen Felsspalte ins Freie. Spaltenquellen sind an <a href="Spalte_(Geologie)" title="Spalte (Geologie)">Spalten</a> und <a href="Kluft_(Geologie)" title="Kluft (Geologie)">Klüfte</a> von <a href="Bruch_(Geologie)" title="Bruch (Geologie)">brüchigen</a> Gesteinen gebunden, das können magmatische oder metamorphe Gesteine wie Granite oder Gneise oder Sedimentgesteine wie Kalke sein.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup><sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Wird in Kalken der Hohlraum durch Lösungsvorgänge erweitert, gehen sie in Karstquellen über.</li>
<li><a href="Artesische_Quelle" title="Artesische Quelle">Artesische Quellen</a>: Grundwasser, das unter eine in Fließrichtung absteigende Gesteinsschicht gedrückt wird und an wenigen durchlässigen Stellen (etwa an <a href="Bruch_(Geologie)" title="Bruch (Geologie)">Bruchlinien</a>) unter Druck an die Oberfläche gelangt.</li>
<li><a href="Geysir" title="Geysir">Geysire</a> (auch Springquellen): <a href="Vulkanismus" title="Vulkanismus">vulkanisch</a> erhitztes oder mit <a href="Kohlenstoffdioxid" title="Kohlenstoffdioxid">Kohlenstoffdioxid</a> versetztes Grundwasser bildet beim Austritt wiederholt Fontänen.</li>
<li>Störungsquelle: auch Verwerfungsquelle genannt, Quelle die an einer <a href="Verwerfung_(Geologie)" title="Verwerfung (Geologie)">geologischen Störung</a> auftritt, vor allem, wenn an der Störungsfläche wasserundurchlässige, stauende gegen durchlässige Gesteine versetzt sind. So kommt es oft zu Quellhorizonten, die dem Ausbiss der entsprechenden Störung folgen. Störungsquellen können unter anderem Spezialformen von Überlaufquellen sein. Sofern entlang der Verwerfung das Gestein durch die Bewegung stark zerrüttet ist und eine sehr hohe Durchlässigkeit aufweist, können Störungsquellen auch artesisch sein.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Einteilung_nach_Strukturmerkmalen_des_Quellortes">Einteilung nach Strukturmerkmalen des Quellortes</h3></div>
<ul><li>Rheokrene (<i>Fließ-</i> oder <i>Sprudelquelle</i>) zeigen einen deutlich erkennbaren, lokal begrenzten Austritt mit einem sichtbaren Abfluss. Er kann <a href="Laminare_Str%C3%B6mung" title="Laminare Strömung">laminar</a> strömen und sogar Stillwasserzonen aufweisen, oder aber nach Austritt aus Klüften in steilem Gelände einen Sturzbach oder Wasserfall bilden (<i>Fallquelle</i>, <i>Sturzquelle</i>).</li>
<li><a href="Sickerquelle" title="Sickerquelle">Helokrene</a> (<i>Sickerquelle</i>, <i>Sumpfquelle</i>) sind durch flächig austretendes Grundwasser gekennzeichnet, das sich in einem Quellsumpf aus kleinsten Quellrinnsalen sammelt. Ein solches <a href="Quellgebiet" title="Quellgebiet">Quellgebiet</a> kann sich, je nach klimatischer und geologischer Situation, über Quadratkilometer erstrecken. Im Flachland haben Helokrene, abgesehen von einigen aufsteigenden Quellen, meist eine geringe Schüttung.</li>
<li><a href="Limnokrene" class="mw-redirect" title="Limnokrene">Limnokrene</a> (<i>Tümpelquelle</i>, <i>Trichterquelle</i>, <i>Quellteich</i>, <i>Quelltümpel</i>) sind Quellaustritte am Grund einer Mulde, wodurch sich ein stehendes Gewässer (ein Quelltümpel, Quellteich oder sogar ein Quellsee) bildet. Durch Überfließen des Gewässerrandes entsteht dann ein Quellbach. In <a href="Karst" title="Karst">Karstgebieten</a> kann ein solcher Quelltümpel große Tiefen erreichen.</li>
<li><a href="Unterseeische_Quelle" title="Unterseeische Quelle">Unterseeische Quellen</a> treten besonders in Karstgebieten auf.</li>
<li><a href="Endorheisch" title="Endorheisch">Endorheische</a> Quellen sind abflusslos; ihr Wasser versickert nach kurzer Fließstrecke wieder.</li>
<li>Gefasste Quellen sind mit einer künstlichen Quellfassung umbaut oder auch denkmalartig gestaltet.</li></ul>
<p>(<a href="Brunnen" title="Brunnen">Brunnen</a> sind künstliche Grundwasseraufschlüsse und werden nicht als <i>Quelle</i> bezeichnet.)
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Quellen_als_Lebensraum">Quellen als Lebensraum</h2></div>

<p>Das sogenannte <a href="Krenal" title="Krenal">Krenal</a>, also der Lebensraum Quelle, ist ein kleinflächiger Lebensraum, dessen <a href="Physik" title="Physik">physikalische</a> und <a href="Chemie" title="Chemie">chemische</a> Faktoren, ausgenommen bei Karstquellen, recht konstant bleiben. Ändern sie sich doch, so kann dies große Auswirkungen aufs Krenal haben. Quellen sind, außer im Falle starker Belastung des Grundwassers, <a href="Oligotroph" class="mw-redirect" title="Oligotroph">oligotrophe</a> Gewässer.
</p><p>Man unterscheidet den Lebensraum der quellbewohnenden Organismen, der Krenobionten, in das <i><a href="Krenal" title="Krenal">Eukrenal</a></i>, den eigentlichen Quellbereich, und das <i>Hypokrenal</i>, den anschließenden Lebensraum im oberen Quellabfluss. Das Hypokrenal reicht nur so weit, wie die Lebensbedingungen des Quellfließes noch durch den Wasseraustritt geprägt sind. Bewohnen Organismen <i>vorwiegend</i> das Krenal, bezeichnet man sie als <i>Krenophile</i>, erscheinen sie dagegen dort nur selten, nennt man sie <i>Krenoxene</i>.
</p><p>Da sehr viele Quellen <a href="Brunnenstube" title="Brunnenstube">gefasst</a> wurden oder verbaut sind, sollen sie in der Schweiz erfasst, geschützt oder gar renaturiert werden.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Bekannte_Quellen">Bekannte Quellen</h2></div>


<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="In_Deutschland">In Deutschland</h3></div>
<ul><li>Der <a href="Aachtopf" title="Aachtopf">Aachtopf</a> ist mit einer <a href="Sch%C3%BCttung_(Hydrologie)" title="Schüttung (Hydrologie)">Schüttung</a> zwischen 1.300 und 24.000 Litern pro Sekunde die wasserreichste deutsche Quelle. Hier tritt überwiegend Wasser aus der <a href="Donauversinkung" title="Donauversinkung">Donauversinkung</a> wieder zu Tage.</li>
<li>Der <a href="Blautopf" title="Blautopf">Blautopf</a> ist eine ähnlich große <a href="Karstquelle" title="Karstquelle">Karstquelle</a> bei <a href="Blaubeuren" title="Blaubeuren">Blaubeuren</a> mit einer <a href="Sch%C3%BCttung_(Hydrologie)" title="Schüttung (Hydrologie)">Schüttung</a> von im Mittel 2.280 l/s und maximal 32.670 l/s.</li>
<li>Eine weitere wichtige (ebenfalls <a href="Karst" title="Karst">Karst</a>-)Quelle der Schwäbischen Alb ist die <a href="Gallusquelle" title="Gallusquelle">Gallusquelle</a> in <a href="Veringenstadt" title="Veringenstadt">Veringenstadt</a>-<a href="Hermentingen" class="mw-redirect" title="Hermentingen">Hermentingen</a>, sie <a href="Sch%C3%BCttung_(Hydrologie)" title="Schüttung (Hydrologie)">schüttet</a> durchschnittlich etwa 470 Liter Wasser pro Sekunde aus (min. 300, max. 2000 l/s[1]).</li>
<li>Die mit einer Temperatur von 74&nbsp;°C wärmsten Thermalquellen in Deutschland liegen in <a href="Burtscheid" title="Burtscheid">Burtscheid</a> bei <a href="Aachen" title="Aachen">Aachen</a>.</li>
<li>Im <a href="Paderquellgebiet" class="mw-redirect" title="Paderquellgebiet">Paderquellgebiet</a> in der Innenstadt Paderborns drängen in über 200 kleinen Quellen in mehreren ummauerten Quellbecken 3000 bis 9000 Liter Wasser pro Sekunde an die Erdoberfläche.</li>
<li>Die <a href="Rhumequelle" title="Rhumequelle">Rhumequelle</a> ist mit einer Quellschüttung von im Mittel 2000 Litern pro Sekunde die ergiebigste Quelle Norddeutschlands und wird von Wasser aus dem <a href="Harz_(Mittelgebirge)" title="Harz (Mittelgebirge)">Harz</a> gespeist.</li>
<li>Die <a href="Lutterquelle" title="Lutterquelle">Lutterquelle</a> liegt am <a href="Elm_(H%C3%B6henzug)" title="Elm (Höhenzug)">Elm</a> in Norddeutschland.</li>
<li>Die <a href="Lahnquelle" title="Lahnquelle">Lahnquelle</a> befindet sich im <a href="Rothaargebirge" title="Rothaargebirge">Rothaargebirge</a> im Keller eines alten Mühlhauses.</li>
<li>Der <a href="20-R%C3%B6hren-Brunnen" title="20-Röhren-Brunnen">20-Röhren-Brunnen</a> in <a href="Altleiningen" title="Altleiningen">Altleiningen</a> ist die stärkste Spaltenquelle der Pfalz. Das Wasser tritt aus einer Verwerfungsspalte hervor, wird zunächst in zwei großen Brunnenkammern gefasst, um dann aus 20 parallel angeordneten Röhren hervor zu quellen. Die Menge des Wasserflusses wird mit einem (für die Bauzeit) sehr durchdachten System der Grundwasseraufstauung gesteuert.</li>
<li>Der <a href="Salzaspring" title="Salzaspring">Salzaspring</a> ist die Quelle der <a href="Salza_(Helme)" title="Salza (Helme)">Salza</a> und mit einer Schüttung aus dem Karst von im Mittel 704 Litern pro Sekunde die ergiebigste Quelle Thüringens.</li>
<li>Der Schwarzbach entspringt der aktiven Wasserhöhle <a href="Schwarzbachloch" class="mw-redirect" title="Schwarzbachloch">Schwarzbachloch</a>. Die Karstquelle liegt im <a href="Landkreis_Berchtesgadener_Land" title="Landkreis Berchtesgadener Land">Landkreis Berchtesgadener Land</a>, ihre <a href="Sch%C3%BCttung_(Hydrologie)" title="Schüttung (Hydrologie)">Schüttung</a> schwankt stark zwischen 30 und 17.000 Litern pro Sekunde.</li>
<li><a href="Leutraquelle_in_Weimar" title="Leutraquelle in Weimar">Leutraquelle in Weimar</a>, Das sogenannte Ochsenauge oder die Sprudelquelle ist eine der drei Teilquellen des Leutrabachs im <a href="Park_an_der_Ilm" title="Park an der Ilm">Park an der Ilm</a>.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="In_Österreich"><span id="In_.C3.96sterreich"></span>In Österreich</h3></div>
<ul><li><a href="Pie%C3%9Fling-Ursprung" title="Pießling-Ursprung">Pießling-Ursprung</a>: Eine der stärksten österreichischen Karstquellen nahe <a href="Spital_am_Pyhrn" title="Spital am Pyhrn">Spital am Pyhrn</a> im <a href="Totes_Gebirge" title="Totes Gebirge">Toten Gebirge</a> (<a href="Ober%C3%B6sterreich" title="Oberösterreich">Oberösterreich</a>). Der von ihr gespeiste Fluss mündet nach etwa 7&nbsp;Kilometern in die <a href="Teichl" title="Teichl">Teichl</a> und später in die <a href="Steyr_(Fluss)" title="Steyr (Fluss)">Steyr</a>.</li>
<li><a href="Palfauer_Wasserloch" title="Palfauer Wasserloch">Wasserloch</a>: Karstquelle in Österreich im <a href="Salza_(Enns)" title="Salza (Enns)">Salzatal</a> nahe <a href="Palfau" title="Palfau">Palfau</a> (<a href="Steiermark" title="Steiermark">Steiermark</a>). Nach dem Austritt aus einer Höhle und der Unterquerung eines natürlichen Felstors stürzen die Wassermassen über zahlreiche <a href="Wasserfall" title="Wasserfall">Wasserfälle</a> und <a href="Kaskade_(Wasserfall)" title="Kaskade (Wasserfall)">Kaskaden</a> etwa 350&nbsp;m in die Tiefe und bilden die Touristenattraktion der <i>Wasserlochklamm</i>.</li>
<li>Heilquellen für Kaltwasserkur in St. Radegund (<a href="Steiermark" title="Steiermark">Steiermark</a>), die unter <a href="Novystein" title="Novystein">Gustav Novy</a> (1830–1896) und Gustav Ruprich (1855–1912) durch hauptsächlich ungarische Adelige erschlossen wurden. Beispiele: Rosa-Quelle, Source des paresseux, Eremitenquelle.</li>
<li><a href="Rinnende_Mauer" title="Rinnende Mauer">Rinnende Mauer</a>: eine großflächig austretende Quelle in der <a href="Steyr_(Fluss)" title="Steyr (Fluss)">Steyr</a>­schlucht bei <a href="Molln" title="Molln">Molln</a>.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="In_der_Schweiz">In der Schweiz</h3></div>
<ul><li><a href="Rheinquelle" title="Rheinquelle">Rheinquelle</a>: Nach gewässerkundlichen Merkmalen ist es schwierig, „die“ Quelle des Rheins zu bestimmen. Als Quelle des Rheins wird oft der <a href="Tomasee" title="Tomasee">Tomasee</a> im Kanton Graubünden angesehen. Mündungsfernste Quelle ist die im Kanton Tessin liegende Quelle des <a href="Rein_da_Medel" title="Rein da Medel">Rein da Medel</a>.</li>
<li><a href="Siebenbr%C3%BCnnen" title="Siebenbrünnen">Siebenbrünnen</a>, Ursprung der Simme bei <a href="Lenk" title="Lenk">Lenk</a>.</li>
<li><a href="Rinquelle" title="Rinquelle">Rinquelle</a> am Walensee, entspringt im unteren Teil der <a href="Seerenbachf%C3%A4lle" title="Seerenbachfälle">Seerenbachfälle</a> mit dem höchsten Einzelfall der Schweiz.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Aquifer" class="mw-redirect" title="Aquifer">Aquifer</a> („Grundwasserleiter“)</li>
<li><a href="Cold_Seep" title="Cold Seep">Cold Seeps</a></li>
<li><a href="Einzugsgebiet" title="Einzugsgebiet">Einzugsgebiet</a></li>
<li><a href="Fossiles_Wasser" title="Fossiles Wasser">Fossiles Wasser</a></li>
<li><a href="Liste_von_Karstquellen" title="Liste von Karstquellen">Liste von Karstquellen</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Alois Döring:&nbsp;<i>Quellen.</i> In: <i><a href="Reallexikon_der_Germanischen_Altertumskunde" title="Reallexikon der Germanischen Altertumskunde">Reallexikon der Germanischen Altertumskunde</a></i> (RGA). 2. Auflage. Band 24, Walter de Gruyter, Berlin / New York 2003, ISBN 3-11-017575-4, S.&nbsp;11–15.(einführender Fachartikel zu Geschichte, Archäologie und Namenkunde der Quelle)</li>
<li>Britt-Marie Näsström, Wolf-Rüdiger Teegen:&nbsp;<i>Quellheiligtümer und Quellkult.</i> In: <i><a href="Reallexikon_der_Germanischen_Altertumskunde" title="Reallexikon der Germanischen Altertumskunde">Reallexikon der Germanischen Altertumskunde</a></i> (RGA). 2. Auflage. Band 24, Walter de Gruyter, Berlin / New York 2003, ISBN 3-11-017575-4, S.&nbsp;15–29.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><span class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Wiktionary"></span></span></span><b><a href="https://de.wiktionary.org/wiki/Quelle" class="extiw external" title="wikt:Quelle">Wiktionary: Quelle</a></b>&nbsp;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Springs?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Quellen</a></span></b>&nbsp;– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size skin-invert-image" typeof="mw:File"><span title="Wikiquote"></span></span></div><b><a href="https://de.wikiquote.org/wiki/Quelle" class="extiw external" title="q:Quelle">Wikiquote: Quelle</a></b>&nbsp;– Zitate </div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://portal.dnb.de/opac.htm?method=simpleSearch&amp;query=4176696-9">Literatur von und über Quelle</a> im Katalog der <a href="Deutsche_Nationalbibliothek" title="Deutsche Nationalbibliothek">Deutschen Nationalbibliothek</a></li>
<li><a href="Badische-zeitung.de" class="mw-redirect" title="Badische-zeitung.de">Badische-zeitung.de</a> 31. März 2025, <i><a href="Hydrogeologie" title="Hydrogeologie">Hydrogeologie</a></i>, Manfred Frietsch: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.badische-zeitung.de/was-die-geheimnisvollen-quellen-im-kaiserstuhl-so-besonders-macht"><i>Was die geheimnisvollen Quellen im Kaiserstuhl so besonders macht</i></a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.spektrum.de/lexikon/geowissenschaften/quellentypen/13020">spektrum.de: <i>Quellentypen</i></a> (<i>Lexikon der <a href="Geowissenschaften" title="Geowissenschaften">Geowissenschaften</a></i>)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
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</li>
</ol>
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Normdaten&nbsp;(Sachbegriff): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/4176696-9">4176696-9</a></span> | <a href="Library_of_Congress_Control_Number" title="Library of Congress Control Number">LCCN</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.loc.gov/authorities/sh85127014">sh85127014</a></span> | <a href="Web_NDL_Authorities" title="Web NDL Authorities">NDL</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.ndl.go.jp/auth/ndlsh/00566710">00566710</a></span> </div>
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